Auslöser für Ekzeme 2017-03-13T14:44:01+00:00

Allergie-Saison: Aero-Allergene wie Pollen und Milben irritieren Schleimhäute und die Haut. Schadstoffe und UV Strahlung verstärken die Hautprobleme.

Häufige Auslöser für Ekzeme

Zu Beginn der Allergie-Saison verstärken sich häufig die Hautprobleme bei Allergikern. Das kann ursächlich mit der im Frühjahr und Sommer hohen Allergenkonzentration in der Luft (sog. Aero-Allergene) zusammenhängen. Pollen und Milben irritieren nicht nur die Schleimhäute (Heuschnupfen, Augentränen) sondern auch die Haut. Auch Schadstoffe oder UV-Strahlung (z.B. Sonnenallergie oder Mallorca-Akne) können sich negativ auswirken:

Die Haut reagiert mit Ekzemen und juckendem Ausschlag. Diese Ekzeme sind vor allem eines: unangenehm. Auch wenn es heute mit gut verträglichen Arzneimitteln wie zum Beispiel Sensicutan® Creme effektive und cortisonfreie Möglichkeiten gibt, typische Ekzem-Symptome wie zum Beispiel Juckreiz, Brennen, Rötung oder Schwellung gezielt zu behandeln, sollte man natürlich immer versuchen, Ekzemen erst gar keine Chance zu geben.

Lesen Sie hier, welche Stoffe und Einflüsse besonders häufig als Auslöser für Ekzeme verantwortlich sind – eventuell kommen Sie Ihrem Ekzem- und Juckreiz-Auslöser auf die Spur und können diese in Zukunft meiden.

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Lichtekzem und Sonnenallergie (polymorphe Lichtdermatose)

Die Sonnenallergie ist eine Überreaktion der Haut auf zunehmende UV-Strahlung. Sie tritt häufig im Frühjahr auf, wenn nach der langen Winterpause die ersten Sonnenstrahlen auf die Haut treffen. Das Lichtekzem kann individuell verschiedenartig aussehen z.B. wie ein pusteliger Ausschlag oder ein Bläschenekzem. Typische betroffene Hautareale sind Decoltee, Gesicht und Unterarme.

Ekzeme als Folge von Stress und emotionaler Anspannung

Leistungsdruck in der Schule? Ständige Konflikte und Ärger im Job? Emotionale Anspannung, Nervosität und Stress können die Gründe für Juckreiz oder eine allergische Reaktion sein. Gefährdete Menschen sollten deswegen ihrer Haut zuliebe besonderen Wert auf innere Ausgeglichenheit und harmonische Lebensumstände legen. Lernen Sie sich zu entspannen und den Stress zu bewältigen!

Ekzeme als Folge von Stress und emotionaler Anspannung

Ekzeme von Jeansknöpfen? Nickelallergie ist die häufigste Kontaktallergie!

Bei dauerndem Haut-Kontakt mit nickelhaltigen Gegenständen (z.B. Knöpfe, Schmuck, Ohrringe, Piercings) kann das Immunsystem sensibilisiert werden. Deshalb sollte man möglichst nickelhaltige Metalle meiden.

Ekzeme durch Schmuck und Piercings aufgrund hoher Nickelgehalte!

Der EU Grenzwert für Nickel wird bei billigem Schmuck oft nicht eingehalten. Deshalb lieber echten Schmuck verwenden.

Ekzeme vonTattoo-Farben und Permanent-Make-ups

Tattoos und Permanent-Make-ups können aufgrund der Farbzusammensetzung allergische Ekzeme auslösen. Die Pigmente können giftige Schwermetalle enthalten, wie z.B. Rot - Quecksilber, Blau - Kobalt und Grün - Chrom. Auch der Farbstoff Para-Phenylendiamin, kurz PPD ist ein bekannter Auslöser von Kontakallergien.

Ekzeme und Juckreiz als Folge von ungünstigem Wohnklima!

Trockene Luft und zu hohe Temperaturen begünstigen die Entstehung von Juckreiz und Ekzemen. Daher zu Hause immer gut Lüften! Auch eine Hausstaubmilbenallergie kann Ekzeme begünstigen. In diesem Fall sorgen spezielle Sprays aus der Apotheke für Abhilfe vor allem in den Schlafzimmern – aber nicht vergessen: nach der Anwendung Fenster auf! Beim Schlafen sollte Ihre Haut „atmen“ können, deswegen luftdurchlässige Bettwäsche bevorzugen.

Juckreiz und Ekzeme als Folge ungünstiger Klima- und Temperaturverhältnisse in Wohnräumen

Ekzeme als Folge einer Nahrungsmittelunverträglichkeit

Auf bestimmte Lebensmittel reagieren besonders viele Menschen mit einer Nahrungsmittelunverträglichkeit, die sich unter anderem in Juckreiz mit Ekzemen (zum Beispiel im Mund- und Rachenraum) oder Magen-Darm-Beschwerden äußern kann. Dazu zählen Kuhmilch und Kuhmilchprodukte, Hühnerei, Schweinefleisch, Fisch, Weizen, Zitrusfrüchte und Kiwi. Nicht selten führen auch Konservierungs- und Zusatzstoffe (z.B. Phosphate in Limonaden) zu einer Unverträglichkeit.

Ekzeme als Folge einer Nahrungsmittelunverträglichkeit

Allergisches Ekzem – Kontaktallergie

Jährlich entwickeln etwa 7% der Bevölkerung nach Hautkontakt auf eine Substanz allergische Hautreaktionen. Auslöser sind Chemikalien (z.B. in Kleidung), Konservierungsmittel, Duftstoffe, Nickel, UV-Strahlung, Hitze, Kälte, auch Stress und hormonelle Umstellungen. Etwa 15-20% der Bevölkerung hatten bereits wenigstens ein allergisches Kontaktekzem. Die Wahrscheinlichkeit, midestens einmal im Leben an einem Ekzem zu erkranken, beträgt annähernd 100%.

Allergische Kontaktekzeme werden durch eine überschießende Reaktion des Immunsystems beim Kontakt mit bestimmten Substanzen ausgelöst, wobei unkontrolliert Entzündungsstoffe in die Haut ausgeschüttet werden. Diese Botenstoffe sorgen für Hautrötung, Juckreiz, Entzündungsreaktion. Typischerweise tritt die allergische Kontaktreaktion genau dort auf, wo die Haut mit dem allergieauslösenden Stoff direkt in Berührung kam. Die Vermeidung des direkten Hautkontakts ist hier die beste Möglichkeit, um einem Kontaktekzem bei bekannter Überempfindlichkeit vorzubeugen.

 Folgende Substanzen können u.a. ein allergisches Kontaktekzem hervorrufen:*
  • Nickel, Chromate (Jeansknöpfe, Reißverschlüsse, Piercings, „unechter“ Modeschmuck)
  • Duftstoffe (Duftstoff-Mix)
  • Konservierungsmittel in Kosmetika (z.B. Parabene, Methyldibromoglutaronitril)
  • Terpentinöl (Lösungsmittel)
  • Emulgatoren (z.B. Wollwachsalkohole= Lanolin. Cetylstearylalkohol)
  • Lokal aufzutragende Antibiotika wie z.B. Neomycin, Framycetin
  • Farbstoffe wie Para-Phenylendiamin (kann auch in Tattoos vorkommen)
  • Natursubstanzen wie Latex. ätherisch Öle

*Quelle: Bundesgesundheitsblatt – Gesundheitsforschung- Gesundheitsschutz 3.2012 S332

Häufige Entzündungsreaktionen und Ekzeme der Haut:

Handekzem

Handekzem

Eine gestörte Barrierefunktion der Haut und der damit einhergehende, geringe Fett- und Wassergehalt können sich in unterschiedlichen Symptomen äußern. Zu den häufigsten Entzündungsreaktionen der Haut zählen:

  1. akute Ekzeme bei Kontaktallergie (z.B. nach Kontakt mit Nickel oder bestimmten Duftstoffen)
  2. entzündlich allergische, juckende Ekzeme (z.B. bei Neurodermitis)
  3. entzündete Haut (Rötung, Schwellung)
  4. Juckreiz (z. B. Altersjuckreiz, Winterzekzeme)
  5. Brennen
  6. rissige Haut
  7. Ekzeme mit Bläschenbildung und Schuppung
  8. Insektenstiche
  9. Sonnenallergie
  10. Hautrötungen zum Beispiel nach dem Kontakt mit Medikamenten oder Kosmetika

Es ist gar nicht so leicht ein Ekzem exakt zuzuordnen, weil es eine Vielzahl von Ekzemformen gibt.

Tipps bei Nickelallergie:

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Vorsicht bei Billigartikeln aus Asien: Nickel-Grenzwerte häufig überschritten!

Die Nickelallergie ist ein Beispiel der häufigsten Kontaktallergien, die sich mit typischen Symptomen wie Rötung, Juckreiz und Nässen äußert. Man findet Nickel in vielen alltäglichen Gegenständen wie Modeschmuck oder an Kleidungsstücken (z.B. Metallnieten an Jeans, Gürtelschnallen, Brillengestellen).

Nickelallergie – was man tun kann:

  1. Nickelhaltige Gegenstände meiden
  2. Schmuck und Piercings auf Herkunft prüfen. Für den Nickelgehalt gibt es in EUROPA  Vorschriften und Grenzwerte:  Es darf nicht mehr als 0,5 Mikrogramm Nickel/cm2/Woche freigesetzt werde. Bei Ohrsteckern und Piercingmaterial liegt der Grenzwert niedriger und zwar bei 0,2 Mikrogramm Nickel/cm2/Woche!
  3. Sensicutan® kann aufgrund seiner entzündungshemmenden Wirkung die Symprome rasch lindern.

Tipps bei Sonnenallergie:

Sonnenallergie

Sonnenallergie wird als polymorphe Lichtdermatose bezeichnet

Die Sonnenallergie (Polymorphe Lichtdermatose PLD) ist eine Überreaktion der Haut auf zunehmende UV-Strahlung. Sie tritt häufig im Frühjahr auf, wenn nach der langen Winterpause die ersten Sonnenstrahlen auf die Haut treffen. Das Lichtekzem kann individuell verschiedenartig aussehen z.B. wie ein pusteliger Ausschlag oder ein Bläschenekzem. Typische betroffene Hautareale sind Dekolleté, Gesicht und Unterarme.

Sonnenallergie – was man tun kann:

  1. Die Haut muss sich erst schrittweise an die vermehrte UV-Strahlung gewöhnen. Die Haut nur kurzzeitig ungeschützt der Sonne aussetzen (zunächst nur 5 Min, dann 10 Min, etc)
  2. Zum Schutz langärmlige Kleidung tragen
  3. viel Wasser trinken
  4. Sonnenschutzmittel mit UV-Filtern (fettfrei, hypoallaergen) können helfen.
  5. Sensicutan® kann aufgrund seiner entündungshemmenden Wirkung die Symptome rasch lindern.

Sensicutan® Creme gegen Ekzeme:

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Ekzeme cortisonfrei behandeln

Bei akuten und chronischen Ekzemen, sowie Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut hat sich Sensicutan® als cortisonfreie Arznei-Creme bewährt. Sensicutan® wirkt gegen die typischen Entzündungssymptome der Haut: Rötung + Entzündung + Juckreiz. Hier erfahren Sie mehr über das Wirkprinzip…

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