Ekzeme 2017-12-01T11:48:17+00:00

Ekzeme: Definition

Ekzem-KreisEkzeme sind eine nicht ansteckende Entzündung der oberen Hautschicht.
Die Entzündungsreaktion wird durch eine Überempfindlichkeit oder direkte Schädigung der Haut hervorgerufen. Grundsätzlich gibt es „akute“ Ekzeme (hier spricht man auch von einer Dermatitis) und „chronische“ Ekzeme. Die eindeutige Ekzemursache ist häufig sehr schwierig herauszufinden und stellt sich oft als Detektivspiel – auch für den Arzt – heraus.

Winterekzem:

Im Winter treten Ekzeme häufiger auf, die Haut ist trocken, rissig und juckt.

Gerade zur Winterzeit gerät das sogenannte Austrocknungsekzem in den Mittelpunkt. Aufgrund der kalten Außentemperatur produziert die Haut weniger Feuchtigkeit und Fett. Zudem weisen die geheizten Innenräume eine geringe Luftfeuchtigkeit auf. Die Haut trocknet aus, wird spröde und rissig. Hautstellen, die sowieso eine sehr geringe Talgdrüsendichte aufweisen wie z.B. Hände, Lippen, Hals, Unterschenkel, Füße etc… können sich im Winter zu hartnäckigen Ekzemen  entwickeln. Reine Pflegecremes sind meist nicht ausreichend, um den lästigen Juckreiz und die Entzündung zu lindern. Die freiverkäufliche Sensicutan®-Arzneicreme enthält spezielle Wirkstoffe zur Behandlung von ekzematischen Hautbeschwerden. Der Krankheitsverlauf kann gemildert werden und Entzündungen gehen zurück. Die Cremegrundlage auf Basis von Mandelöl ist sehr gut verträglich und enthält keine Paraffine, Farbstoffe oder Parfum.

Hintergrundwissen Haut:

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Es gibt die verschiedensten Ursachen und Auslöser von Ekzemen.
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Wie erkennt man ein Ekzem?

Ekzeme stellen eine Entzündungsreaktion der Haut dar, die durch eine Überempfindlichkeit oder direkte Schädigung der Haut hervorgerufen wird:
Sie können akut auftreten oder bei vielen Menschen chronisch verlaufen.
Die Haut ist meist stark gerötet, geschwollen, juckt und kann Bläschen aufweisen.

Medizinisch wird ein Ekzem durch 4 Charakteristika beschrieben:

  1. Rubor (Gefäßerweiterung, Rötung, Durchblutung)
  2. Tumor (Schwellung, Infiltration von Entzündungszellen)
  3. Dolor (Juckreiz, Schmerzen, Brennen)
  4. Läsion (epidermale Barrierefunktion gestört, Flüssigkeitsverlust, Infektionsgefahr)

Ekzem-Merkmale:

  • Rötung
  • Juckreiz
  • Trockene, raue Oberfläche
  • Bläschenbildung
  • Nässen
  • Krustenbildung
  • Schuppung
  • In chronischem Stadium: Rissbildung, Verdickung, Verhornung und Vergröberung der Hautstruktur

Welche Arten von Ekzemen gibt es?

Häufige Ekzeme sind z.B. das Handekzem (ca. 17% der Bevölkerung), Fingerkuppenekzem, Schmuckeckzem (Nickelallergie), Austrocknungsekzem (zu viel Duschen, Sonnenexposition), Analekzem (bei ca. 5% der Bevölkerung), Ekzeme durch Piercing, Tattoo, seborrhoisches Ekzem (fettige Hautschuppen), Ekzeme bei überpflegter Haut (zu viele Kosmetika), Kälteekzem im Winter, altersbedingtes Unterschenkelekzem, Insektenstichekzem, Diabetes-Ekzem, Arzneimittelekzem.

Image_Ring_Gesicht_Piercing

Schmuckekzem

Image_Ring_Haende

Handekzem

Image_Ring_Ruecken_Tatoo

Tattoo-Ekzem

 

 

 

 

 

Medizinische Unterscheidung und Beschreibung von Ekzemen:*

Allergisches Kontaktekzem:

Die Ursache ist eine Fehlreaktion des Immunsystems und wird über eine T-zell-vermittelte Typ IV-Reaktion vom Spättyp ( verzögerte Überempfindlichkleitsreaktion) vermittelt. Es geht eine Sensibilisierungsphase voraus. Erst nach erneutem Allergenkontakt kommt es zum Auftreten eines unscharf begrenzten Ekzems mit Streureaktion. Die Diagnose erfolgt durch einen Epicutantest (Allergenpflaster über 24 Stunden). Das Ergebnis kann in einem Allergiepass eingetragen werden, damit der Patient die Allergene meiden kann.

Toxisches Kontaktekzem:

Die akute toxische Kontaktdermatitis ist durch ein plötzlich auftretendes Ekzem nach Kontakt gekennzeichnet. Das Ekzem wird durch hautreizende Noxen (Gifte) hervorgerufen. Beispiele: Scharfe Spül- und Putzmittel, Lösungsmittel, mechanische Einwirkungen beim Arbeiten mit Stoffen, Staub, Sand, Papier, Wasser. Im Unterschied zum allergischen Kontaktekzem ist es scharf begrenzt und löst akute Entzündungen am Einwirkort des Giftes aus. Beispiel ist das Hausfrauenekzem bzw. das toxische Handekzem.

Dyshidrotisches Ekzem:

Typisch sind zahlreiche, stark juckende,  mit seröser Flüssigkeit gefüllte Bläschen an Handinnenflächen oder Fußsohlen. Durch das Aufplatzen der Bläschen besteht Infektionsgefahr.

Seborrhoisches Ekzem:

Typische Merkmale sind eine Überfunktion der Talgdrüsen, Rötung und fettige gelbe Schuppen. Tritt häufig am Kopf auf und an den Augenbrauen. Auch der Befall mit dem Hefepilz Pityrosporum ovale spielt eine Rolle, der zu Entzündungen der Haarbaälge führen kann.

*Quelle Deutsche Apothekerzeitung/154.Jahrgang/28.8.2014/Nr. 35/ Seite32

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Haut-Ekzeme sind gut behandelbar!

Haut-Ekzem-300x300Man kann, selbst wenn man die Ursache noch nicht herausgefunden hat, das Ekzem unmittelbar mit Sensicutan® Creme symptomatisch behandeln:

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